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Das starke Bevölkerungswachstum ist ausschließlich auf Umsiedlungen von Han-Chinesen zurückzuführen. Allein von 1949 bis 1973 nahm der Anteil der Han-Chinesen von 3.7 Prozent auf 38 Prozent zu. In der Hauptstadt sind heute bereits 50 Prozent der dort lebenden Bevölkerung Han-Chinesen. Die Uiguren unterliegen einem starken Druck der Volksrepublik, die eine rigide Sinisierung der einheimischen Bevölkerung anstrebt. In den 50er Jahren wurde zwangsweise das lateinische Alphabet für die uigurische Sprache eingeführt. Über 300 Tausend uigurische Bücher über Geschichte und Kultur wurden in der Hauptstadt verbrannt. Vorlesungen und Schulen in der Uigurischen Sprache wurden geschlossen. Seit 1964 führt die Volksrepublik China Kernwaffentests in Xinjiang durch. In letzter Zeit wird unter Begründung der Terroristenbekämpfung das muslimische Volk stärkeren Repressalien ausgesetzt und an der freien Religionsausübung gehindert. Die Uiguren, die ab 1911 in einem praktisch unabhängigem Ost-Turkestan bis zu dem Einmarsch der Volksbefreiungsarmee 1949 lebten, sind ein 7.2 Mio großes Volk. Die Staatsgründung Ost-Turkestans erfoglte durch die Uiguren bereits in dem Jahr 744 unter dem Namen Dschungarai. Geographische Merkmale: Der Norden wird durch die Dsungarei gebildet, während der Großteil der Region durch das Tarim-Becken mit der darin liegenden Taklamakan-Wüste beherrscht wird. Gebirge sind der Kulun Shan in dem Süden, Tian Shan in dem Norden. Nachbarstaaten: Afghanistan, Indien, Kasachstan, Kirgisistan, Mongolei, Pakistan, Russland, Tadschikistan. Die Grenze zu Indien und Pakistan liegt an der umstritteneren Region Kaschmir.
Nachbarprovinzen: Gansu, Qinghai, Xizang (Tibet). Landwirtschaft: In Xinjiang werden z.B. Weintrauben angebaut, die für Reisende in andere Provizen ein beliebtes Mitbringsel darstellen. Auch Tomaten werden angebaut und in Form von Tomatenmark exportiert. Die Zuckerindustrie ist mit 12 Rübenzuckerfabriken vertreten. die größte Fabrik der Region ist in Yili. Im Februar 2003 wurde die Provinz von heftigen Erdbeben bis 6,8 auf der Richterskala erschüttert. Mindestens 261 Menschen verloren ihr Leben, etwa 10 Tausend Häuser hielten den Kräften nicht stand. Buch-Tipp: Baumwolle im türkischen Zentralasien: Philologische und wirtschaftshistorische Untersuchungen anhand der vorislamischen uigurischen Texte Um ausführliche Informationen zum Buch "Baumwolle in dem türkischen Zentralasien: Philologische und wirtschaftshistorische Behandlungen anhand der vorislamischen uigurischen Texte" zu bekommen klicken Sie bitte auf den Hyperlink oberhalb von diesem Text. Sie werden zum entsprechenden Buch auf der Händlerseite weiter geleitet....
· Diese Seite wurde bisher 1.403 mal abgerufen. · Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 16.05.2008 um 21:07:35 · Diese Seite wurde zuletzt geändert um 16:52, 21. Sep 2004. · Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008 Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Xinjiang aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Inhalte. In der Wikipedia ist eine Autorenauflistung verfügbar.
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